Warum man Nachhilfegebühren besser mit einer App als mit Excel verwaltet

Ob Nachhilfelehrkraft oder Elternteil: Viele verwalten Unterrichtsgebühren noch immer mit Excel. Der Grund ist einfach. Man kennt es, muss nichts Neues lernen, und meistens ist es ohnehin schon installiert. Aber sobald man Nachhilfegebühren eine Weile mit Excel verwaltet, merkt man an irgendeinem Punkt, dass sich kleine Reibungen ansammeln.

Bevor ich Kursmanager entwickelt habe, habe ich es selbst mit Excel und Notizen parallel versucht. Anfangs wirkte das vertraut und brauchbar, aber je mehr Einträge zusammenkamen, desto unklarer wurde, wohin ich eigentlich schauen musste. Mir wurde damals klar, dass Akademie- oder Nachhilfekosten nicht deshalb schwer zu verwalten sind, weil es viele Zahlen gibt, sondern weil Termine und Kosten irgendwann voneinander getrennt laufen.

Ein Bildschirm mit numerischen Daten

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Die praktischen Grenzen von Excel bei der Verwaltung von Nachhilfekosten

Am Anfang wirkt alles übersichtlich. Name des Schülers, Unterrichtsdatum, Betrag, Zahlungseingang. Mit ein paar Spalten lässt sich schnell eine saubere Tabelle bauen. Doch sobald die Zahl der Schüler steigt und pro Schüler mehr Variablen dazukommen, wird die Datei nach und nach unübersichtlich.

Zellfarben für Statusmarkierungen: Bezahlt ist grün, offen rot, teilweise bezahlt gelb. Anfangs ist das noch intuitiv, später weiß man oft selbst nicht mehr genau, welche Regel eigentlich galt.

Der Moment, in dem Formeln kippen: Wird ein Schüler mitten in der Liste ergänzt, ändert sich die Zahl der Termine oder fällt eine Stunde aus, müssen Formeln angepasst werden. Dabei entstehen leicht Fehler, und diese Fehler wiederzufinden kostet erneut Zeit.

Schwer mobil nutzbar: Eine Excel-Datei, die am PC sinnvoll aufgebaut wurde, ist auf dem Smartphone oft deutlich schlechter lesbar. Gerade unterwegs ist das unpraktisch, wenn man schnell etwas prüfen möchte.

Je unregelmäßiger der Unterricht, desto komplizierter die Aufzeichnung

Wenn Unterricht immer am gleichen Wochentag und zur gleichen Uhrzeit stattfindet, lässt sich das mit Excel durchaus noch gut verwalten. Das Problem ist nur, dass der Alltag selten so geradlinig aussieht. Eine Woche fällt wegen eines Termins des Kindes aus, rund um Feiertage verschiebt sich etwas, oder es kommt noch eine Ersatzstunde dazu.

Solche Änderungen in Excel abzubilden bedeutet meist, Datum und Anzahl manuell zu ändern und anschließend zu kontrollieren, ob alle Formeln noch korrekt rechnen. Die Aufgabe an sich ist nicht schwer, aber sie wird mit jeder Wiederholung lästiger, und Fehler schleichen sich schneller ein.

Was sich mit einer App anders anfühlt

Der Gebührenanalyse-Bildschirm von Kursmanager

Der entscheidende Unterschied einer App zur Verwaltung von Unterrichtsgebühren ist, dass Termine und Geldfluss im gleichen Ablauf festgehalten und später auch gemeinsam wieder überprüft werden können. Die Aufzeichnungen macht man weiterhin selbst, aber einmal erfasste Stunden und Zahlungsstände lassen sich im Monatsbild deutlich leichter wieder lesen.

Aufzeichnungen pro Unterrichtseinheit

In Excel werden Daten meist tabellarisch eingegeben. In einer App wird jede einzelne Stunde eher wie eine Karte erfasst. Datum, Uhrzeit, Unterrichtsinhalt und Zahlungsstatus lassen sich auf einem Bildschirm zusammenhalten, sodass auch bei unregelmäßigen Terminen der Verlauf nachvollziehbar bleibt.

Monatliche Abrechnungsübersicht

Am Monatsende können Sie die Unterrichtseinheiten und den Zahlungsstand dieses Monats an einem Ort erneut überblicken. Sie müssen keine eigenen Formeln bauen wie in Excel. Die App nimmt Ihnen das manuelle Erfassen aber nicht ab. Eher geht es darum, die monatliche Entwicklung auf Basis Ihrer einzelnen Unterrichtseinträge wieder klar sehen zu können.

Ein Nutzungsfluss, der vom Smartphone ausgeht

Direkt nach dem Unterricht, unterwegs, kurz am Abend: Eine App lässt sich sofort auf dem Smartphone öffnen, sodass der Moment zum Eintragen nicht verloren geht. Bei Excel braucht man häufig erst einen PC, um vernünftig weiterzuarbeiten. Genau dieser Unterschied in der Zugänglichkeit wird am Ende oft zum Unterschied in der Gewohnheit.

Was man vor dem Wechsel prüfen sollte

Bevor Sie von Excel auf eine App umsteigen, lohnt es sich, ein paar Punkte zu prüfen.

  • Wie lassen sich bestehende Daten übernehmen
  • Unterstützt die App meine Unterrichtsstruktur, also Gruppen- und Einzelstunden sowie mein Gebührenmodell
  • Lässt sie sich auch offline nutzen

Entscheidend beim Wechsel ist nicht, eine bestehende Excel-Tabelle eins zu eins zu übertragen, sondern die Aufzeichnungseinheit von einer “Zeile” zu einer “einzelnen Stunde” zu verändern. Kursmanager orientiert sich genau daran und bringt Datum, Unterrichtsinhalt und Zahlungsstatus in einen gemeinsamen Ablauf. Wenn sich Termine unregelmäßig ändern, müssen nicht ständig Formeln korrigiert werden. Stattdessen werden die tatsächlich stattgefundenen Stunden Schritt für Schritt dokumentiert.

Am Monatsende bilden genau diese Aufzeichnungen die Grundlage für die Abrechnung. Sie sehen, an welchen Tagen unterrichtet wurde, welche Stunden noch keinen Zahlungsstatus haben und wie sich die Kosten in diesem Monat entwickelt haben. Worauf ich mich bei einer App für Nachhilfegebühren konzentriert habe, war letztlich nicht das Bauen schöner Tabellen, sondern ein Ablauf, in dem die Aufzeichnung unterwegs nicht abreißt und sich der Monatsabschluss daran organisch anschließt. Wenn Sie drei oder mehr Nachhilfeschüler haben oder sich Ihr Stundenmuster oft ändert, spürt man diesen Unterschied ziemlich deutlich.

Sie können den Kursmanager über die folgenden Links herunterladen.

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